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Trockentauchen
15.10.2012

Jeder, der einen Saisonabhängigen Sport mit Leidenschaft ausübt, kennt dieses Gefühl: Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Tauchsaison ist wie immer zu schnell vergangen – könnte man sie doch nur um ein bisschen verlängern. Doch nicht jeder leistet sich eine Herbstsafari in Ägypten oder hat die Zeit und das Geld, Gewässer aufzusuchen, in denen man nicht frieren muss. Heißt das, das war es für dieses Jahr?

Nicht unbedingt, denn auch für die nicht ganz unverfrorenen Taucher in unseren Kreisen gibt es Hoffnung: Trockentauchen. Wer die Technik und die Besonderheiten beherrscht, genießt den Luxus von gemütlichem Tauchen auch in den kühleren Jahreszeiten. Auch das Tauchen bei Nacht und in größeren Tiefen ist oft gesünder im Trockenanzug: Mit Unterkühlung (Hypothermie) beim Tauchen ist nicht zu spaßen.

Höchste Zeit also, sich mit dem „Trocki“ vertraut zu machen. Die Tauchbasen des Verbands Internationaler Tauchschulen bieten umfangreiche Schulungen an, denn das Tauchgefühl und die erforderlichen Fähigkeiten unterscheiden sich stark vom „normalen“ Tauchen im Nassanzug. Der sichere Umgang mit dem Trockenanzug wird in Spezialisierungskursen vermittelt. Unterschiede in der Handhabung und Pflege gehören ebenso dazu wie mögliche Risiken und das Handeln in Notsituationen.

Deswegen beginnt der Kurs mit der Theorie: Grundsätzliche Unterschiede zwischen den Anzugsmaterialien sollten bekannt sein, um die Wärmeregulierung und das Verhalten des Materials unter Druck zu verstehen. Bisher unbekannte Bestandteile, wie Ventile und der gasdichte Reisverschluss bedürfen ebenfalls eines Satzes neuer Fertigkeiten beim Anlegen, Trocknen, Warten... Und besonders wichtig ist auch die Kenntnis von neuen Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen: Wie vermeide ich zum Beispiel, dass sich zu viel Luft in den Füßen sammelt und mich beinvoran nach oben zieht?

Praktische Übungen machen euch schließlich mit den neuen Bedingungen vertraut: Der erste Tauchgang findet in einem sicheren Umfeld, zum Beispiel einem flachen Freigewässer oder einem Pool statt. Bei guter Sicht und kaum Ablenkung durch andere Faktoren wird die beste Tauchlage gefunden und das Tarieren geübt. Auch die Besonderheiten des Aufstiegs und wichtige Bewegungsabläufe werden ausgiebig trainiert, bevor der zweite Tauchgang realitätsgetreu in einem See stattfindet.

Mehr Informationen zu Kosten und Terminen erfragen Sie am Besten bei einer VIT-Tauchschule in Ihrer Nähe. Generelle Auskünfte gibt auch gerne unser Ausbildungsleiter Georg Arends.

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